Multi-Asset ETF: Die sichere Komplettlösung für dein Portfolio?
Stell dir vor, du kaufst einen ETF und hast damit automatisch ein vollständig diversifiziertes und professionell verwaltetes Portfolio, das vor allem in schwachen Marktphasen deutlich besser standhalten soll als ein reiner Aktien-Welt-ETF.
Genau dafür gibt es sogenannte Multi-Asset-ETFs oder Portfolio-ETFs. Sie investieren nicht nur weltweit in Aktien, sondern zum Beispiel auch in Anleihen, Geldmarktanlagen, Immobilien oder sogar Rohstoffe.
Durch diese breite Diversifikation wirken sie zumindest auf dem Papier wie eine ideale Geldanlage. Du kaufst nur einen einzigen ETF, und wenn der Aktienmarkt einbricht oder sich größere Risiken abzeichnen, sollen die Verluste entsprechend abgefedert werden. Läuft die Wirtschaft dagegen gut und steigen die Börsen, bist du dennoch ausreichend beteiligt und kannst davon profitieren.
Um die aufwendige Produktauswahl und das Rebalancing kümmert sich der Anbieter. Kein Wunder also, dass das Angebot wächst. Laut justETF sind allein im Jahr 2026 zehn neue Multi-Asset-ETFs auf den Markt gekommen.
Doch sind solche Multi-Asset-ETFs wirklich die sichere Komplettlösung, als die sie vermarktet werden? Können sie ein Depot tatsächlich vor einem Crash schützen? Und lohnt sich ein solches Produkt überhaupt, oder ist es sinnvoller, das Portfolio selbst aus einzelnen Bausteinen wie einem Welt-ETF, einem Emerging-Markets-ETF und einem Anleihen-ETF zusammenzustellen?
Was ist ein Multi-Asset ETF und wie funktioniert ein Portfolio ETF?
Die ETF-Anbieter bewerben Portfolio ETFs vor allem mit Einfachheit, Diversifikation, automatischem Rebalancing und einer zum Anleger passenden Risikostruktur.
Das wichtigste Versprechen lautet sinngemäß: Ein ETF kann genügen.
Du musst nicht selbst auswählen, welchen Aktien-ETF, welchen Anleihen-ETF und möglicherweise welchen Rohstoff-ETF du kaufst. Du musst keine Zielgewichtung festlegen und das Portfolio auch nicht regelmäßig wieder auf diese Gewichtung zurücksetzen.
Ein klassischer Aktien-ETF bildet normalerweise einen bestimmten Aktienindex ab. Ein MSCI-World-ETF investiert beispielsweise in große und mittelgroße Unternehmen aus Industrieländern. Ein Anleihen-ETF hält dagegen Staats- oder Unternehmensanleihen.
Ein Multi-Asset ETF geht einen Schritt weiter und kombiniert mehrere Anlageklassen in einem einzigen Produkt. Typische Bestandteile sind:
- weltweite Aktien,
- Staatsanleihen,
- Unternehmensanleihen,
- Geldmarktanlagen,
- Immobilienaktien,
- Rohstoffe oder Edelmetalle.

Der Begriff Multi-Asset ETF beschreibt dabei vor allem, dass mehrere Anlageklassen enthalten sind. Der Begriff Portfolio ETF hebt stärker hervor, dass der ETF ein fertiges Anlageportfolio darstellen soll. In der Praxis werden beide Bezeichnungen häufig für dieselben oder sehr ähnliche Produkte verwendet.

Viele dieser Produkte sind als Dachfonds aufgebaut. Der Portfolio ETF kauft also nicht unbedingt Tausende einzelne Aktien und Anleihen direkt, sondern investiert in mehrere bereits bestehende Aktien- und Anleihen-ETFs. Ein einziger Multi-Asset ETF kann dadurch indirekt Zugang zu Tausenden oder sogar Zehntausenden Wertpapieren ermöglichen.
Allerdings sollte man die Zahl von 20.000 Positionen nicht überbewerten. Mehr Titel bedeuten nicht automatisch, dass das Risiko im gleichen Verhältnis weiter sinkt. Viele der enthaltenen Aktien überschneiden sich, weil der Dachfonds beispielsweise gleichzeitig einen All-World-, einen Developed-World- und einen Nordamerika-ETF hält.

Aber es geht noch deutlich diversifizierter. Schaut man sich beispielsweise den Amundi Multi-Asset Portfolio Offensive an, erkennt man, dass dieser weltweit sehr breit aufgestellt ist und – im Gegensatz zu vielen klassischen Welt-ETFs – keinen US-Klumpen von rund 70 Prozent aufweist.

Neben Investments in Aktien und Anleihen, teilweise auch in hochverzinsliche Unternehmensanleihen, gibt es zudem Multi-Asset-ETFs, die weitere Anlageklassen integrieren. Im Fall des Amundi Multi-Asset Portfolio Offensive werden beispielsweise rund 10 Prozent des Portfolios über einen Rohstoff-ETF in Rohstoffe investiert. Dadurch wird die Diversifikation noch einmal erweitert. Doch hilft das auch in Crash-Phasen?
Wie sicher sind Multi-Asset ETFs im Börsencrash wirklich?
Ein großer Vorteil solcher Multi-Asset-ETFs besteht darin, schwache Börsenphasen besser abzufedern und die Schwankungen im Portfolio zu reduzieren. Bekannte Strategien, die viele dieser ETFs aufgreifen, sind beispielsweise eine Aufteilung von 80 Prozent Aktien und 20 Prozent Anleihen oder das klassische 60/40-Portfolio.
Allerdings sind solche Allokationen keine Garantie dafür, einen Börsencrash unbeschadet zu überstehen. Wie gut Anleihen als Stabilisator funktionieren, hängt nämlich stark vom jeweiligen Zinsumfeld ab. Enthält ein ETF beispielsweise Anleihen mit längeren Laufzeiten und die Zentralbanken erhöhen die Zinsen, verlieren diese Anleihen an Wert. Das drückt wiederum auch den Kurs des Multi-Asset-ETFs.
Gerade in Phasen hoher Inflation und steigender Zinsen kommt es häufig vor, dass Aktien und Anleihen gleichzeitig fallen. Aktien leiden unter höheren Finanzierungskosten und sinkenden Unternehmensbewertungen, während bestehende Anleihen an Wert verlieren, weil neu ausgegebene Anleihen höhere Zinsen bieten.
Genau das zeigt auch ein Vergleich der Performance verschiedener Multi-Asset-Portfolios mit dem Vanguard FTSE All-World ETF. Dieser eignet sich als Benchmark, da er im Vergleich zu vielen anderen Welt-ETFs etwas breiter aufgestellt ist und keinen ganz so hohen US-Anteil besitzt.
| Jahr | Vanguard FTSE All-World | Vanguard LifeStrategy 80% Equity | Vanguard LifeStrategy 60% Equity | Amundi Multi-Asset Portfolio Offensive | Amundi Multi-Asset Portfolio Defensive |
|---|---|---|---|---|---|
| lfd. 2026 (16.07.2026) | +14,77% | +11,68% | +8,55% | +13,90% | +5,40% |
| 2025 | +8,36% | +7,14% | +6,38% | +12,38% * | +11,82% * |
| 2024 | +24,65% ** | +19,85% | +14,71% | +13,40% | +10,43% |
| 2023 | +17,78% | +15,11% | +12,46% | +13,46% | +8,99% |
| 2022 | -13,01% | -13,01% | -13,86% | -12,26% | -10,49% |
Dabei wird deutlich, dass gerade im schwierigen Börsenjahr 2022 ein defensiveres Portfolio mit einem höheren Anleihen- oder Rohstoffanteil den Kursrückgang nicht abfeder konnte. Auf der anderen Seite verpasst man in starken Börsenjahren – wie beispielsweise 2024 (**) – häufig einen Teil der Rendite. Das ist zwar nicht der Anspruch eines defensiveren Gesamtportfolios, sollte bei der Entscheidung aber unbedingt berücksichtigt werden.
Überdurchschnittlich entwickeln sich solche Multi-Asset-ETFs vor allem in Jahren, in denen Anlageklassen wie Rohstoffe (2025 *) besonders gut laufen. Enthält das Portfolio beispielsweise einen Rohstoffanteil, kann dies in einzelnen Marktphasen sogar zu einer Überperformance gegenüber einem klassischen Welt-ETF führen.
Besonders deutlich wird der Unterschied meiner Meinung nach im Corona-Crash des Jahres 2020. Beinahe alle Weltaktienindizes – unabhängig von ihrer regionalen Verteilung – sind damals massiv eingebrochen. Auch Multi-Asset-ETFs mit einem hohen Aktienanteil mussten deutliche Verluste hinnehmen. Lediglich sehr defensive Produkte mit einem Aktienanteil von rund 40 Prozent, einem ähnlich hohen Anleihenanteil und zusätzlichen alternativen Anlageklassen konnten den Einbruch deutlich besser abfedern.

Nichtsdestotrotz zeigt sich auch hier: Selbst ein so defensiv aufgebautes und breit diversifiziertes Produkt kann in einer schweren Marktphase problemlos einen zweistelligen prozentualen Verlust erleiden.
Das bringt mich auch zu einer wichtigen Erkenntnis. Investiert jemand in einen Portfolio- oder Multi-Asset-ETF mit der Erwartung, dadurch ruhiger schlafen zu können und sich weniger mit seinem Depot beschäftigen zu müssen, wird ihn vermutlich auch ein Kursverlust von zehn oder fünfzehn Prozent nicht kaltlassen. Die Gefahr besteht also weiterhin, dass aus Angst genau zum Tiefpunkt verkauft wird. In diesem Fall hat die defensivere Aufteilung kaum einen Vorteil gebracht, denn aggressivere Aktienportfolios erholen sich langfristig häufig schneller.
Letztendlich ist das eine sehr persönliche Entscheidung. Wer mit stärkeren Kursschwankungen gut umgehen kann und langfristig die maximale Rendite anstrebt, wird sich eher für einen höheren Aktienanteil entscheiden. Wer dagegen bewusst auf einen Teil der Rendite verzichtet, um ein insgesamt ruhigeres Portfolio zu erhalten, findet in Multi-Asset-ETFs durchaus eine interessante Alternative.
Automatisches Rebalancing bei Multi-Asset ETFs: Vorteil oder Renditebremse?
Ein Thema, das man bei Multi-Asset-ETFs unbedingt ansprechen muss, ist das automatische Rebalancing, das von vielen Anbietern als großer Vorteil beworben wird. Es gibt zwar Produkte, die gewisse Toleranzbereiche zulassen, die meisten Portfolio-ETFs bilden jedoch eine klar definierte Allokation ab.
Besteht ein Portfolio beispielsweise aus 60 Prozent Aktien und 40 Prozent Anleihen und die Aktienmärkte entwickeln sich über einen längeren Zeitraum besonders stark, steigt der Aktienanteil automatisch an. Um die ursprünglich festgelegte Gewichtung wiederherzustellen, werden in regelmäßigen Abständen Aktien verkauft und Anleihen nachgekauft. Umgekehrt werden nach einem starken Aktiencrash Anleihen reduziert und günstig bewertete Aktien nachgekauft. Dieses Vorgehen ist grundsätzlich nicht falsch und entspricht genau dem Gedanken eines disziplinierten Rebalancings.
Dadurch wird verhindert, dass sich die Risikostruktur des Portfolios im Laufe der Jahre unkontrolliert verändert. Gleichzeitig liegt genau darin aber mein persönlich größter Kritikpunkt.
In Phasen, in denen Aktien über viele Jahre deutlich besser laufen als Anleihen, beschneidet sich ein solcher ETF durch seine selbst auferlegten Regeln immer wieder selbst. Er verkauft regelmäßig einen Teil der gut laufenden Aktien und investiert dieses Kapital in Anleihen oder andere Anlageklassen, die möglicherweise deutlich geringere Renditechancen besitzen.
Das ist kein Fehler – im Gegenteil. Genau dafür wurden diese Produkte entwickelt. Trotzdem empfinde ich diese starre Vorgehensweise als Nachteil, weil dadurch langfristig enormes Renditepotenzial verloren gehen kann.
Vor allem bei einem Anlagehorizont von 20 oder 30 Jahren, beispielsweise für die Altersvorsorge, verändern sich die Rahmenbedingungen erheblich. Inflation, Zinsniveau, Bewertungen an den Aktienmärkten und auch die persönliche Lebenssituation entwickeln sich ständig weiter. Die feste Zielallokation eines Portfolio-ETFs bleibt dagegen weitgehend unverändert. Dadurch wird sie über einen so langen Zeitraum nur in vergleichsweise wenigen Marktphasen tatsächlich optimal sein.
Für mich persönlich wäre eine derart starre Vermögensaufteilung deshalb keine passende Lösung. Ich möchte selbst entscheiden können, ob ich den Aktien-, Anleihen- oder Geldmarktanteil meines Portfolios im Laufe der Jahre anpasse. Dabei geht es nicht darum, ständig zu handeln oder kurzfristige Marktbewegungen auszunutzen, sondern darum, die eigene Vermögensaufteilung flexibel an veränderte wirtschaftliche Rahmenbedingungen und die persönliche Lebenssituation anzupassen.
Genau diese Flexibilität geht bei einem klassischen Portfolio-ETF mit fester Allokation weitgehend verloren.
Für wen lohnt sich ein Multi-Asset ETF?
Natürlich gibt es auch Anleger, die sich mit dem Thema Börse möglichst wenig beschäftigen möchten und trotzdem ein professionell zusammengestelltes Portfolio besitzen wollen. Genau für diese Zielgruppe können Multi-Asset-ETFs eine interessante Lösung sein.
Mit einer Gesamtkostenquote (TER) von meist unter 0,5 Prozent pro Jahr sind sie zwar deutlich teurer als klassische Aktien-ETFs, im Vergleich zu aktiv gemanagten Fonds aber immer noch erheblich günstiger – auch wenn sie in gewisser Weise bereits eine ähnliche Funktion erfüllen, indem sie mehrere Anlageklassen in einem Produkt bündeln und das Portfolio automatisch verwalten.
Für mich sind sie deshalb vor allem für Anleger geeignet, die ein breit diversifiziertes Portfolio aufbauen möchten, das sich bewusst von einem klassischen Aktien-ETF-Portfolio unterscheidet. Das gilt insbesondere, wenn Sie möglichst wenig Zeit in die Verwaltung Ihres Depots investieren möchten und mit den teilweise hohen Kursschwankungen eines reinen Aktienportfolios nur schwer umgehen können.
Nichtsdestotrotz muss jedem Anleger bewusst sein, dass auch ein noch so defensiv aufgebauter Multi-Asset-ETF in schwierigen Marktphasen deutliche Kursverluste erleiden kann. Man darf ein solches Produkt daher nicht mit Tagesgeld oder einer Kapitalgarantie verwechseln.
Den größten Vorteil sehe ich deshalb weniger im eigentlichen Crashschutz als vielmehr im psychologischen Aspekt. Wer sich auf einen einzigen ETF konzentriert, ist deutlich weniger dazu verleitet, sein Portfolio aufgrund kurzfristiger Marktbewegungen ständig umzubauen oder bis ins kleinste Detail optimieren zu wollen. Gerade langfristig kann diese Disziplin einen größeren Einfluss auf den Anlageerfolg haben als die perfekte Zusammenstellung des Portfolios.
Etwas kritischer sehe ich dagegen den Markt selbst. Zwar sind in den vergangenen Jahren und insbesondere zuletzt zahlreiche neue Multi-Asset-ETFs aufgelegt worden, viele dieser Produkte verfügen jedoch bislang nur über ein sehr geringes Fondsvolumen. Persönlich würde ich deshalb eher auf etablierte ETFs mit einer größeren Anzahl an Anlegern und einem entsprechend hohen Fondsvermögen setzen.

Der Hintergrund ist einfach: Rechnet sich der Betrieb eines ETFs für den Anbieter dauerhaft nicht mehr, kann dieser den Fonds schließen oder mit einem anderen Produkt verschmelzen. Als grobe Faustregel wird häufig ein Fondsvermögen von rund 100 Millionen Euro genannt, ab dem ein ETF für den Anbieter langfristig wirtschaftlich betrieben werden kann.
Fazit: Multi-Asset ETF oder Portfolio selbst aufbauen?
Multi-Asset-ETFs oder Portfolio-ETFs sind grundsätzlich keine schlechten Produkte. Allerdings braucht man in Wahrheit auch keine zehn unterschiedlichen ETFs und 20.000 Positionen, um ein ausreichend diversifiziertes Portfolio aufzubauen.
Ein globaler Aktien-ETF bildet bereits die Basis. Ergänzt man diesen bei Bedarf beispielsweise um einen Europa-ETF oder einen Emerging-Markets-ETF sowie einen Anleihen-ETF, hat man die wichtigsten Anlageklassen bereits sehr gut abgedeckt.
Bei Rohstoffen bevorzuge ich persönlich ohnehin den physischen Kauf, insbesondere bei Edelmetallen wie Gold oder Silber. Deshalb sehe ich einen zusätzlichen Rohstoffanteil innerhalb eines Multi-Asset-ETFs für mich nicht unbedingt als Vorteil.
Auch die Kosten sprechen aus meiner Sicht nur bedingt für einen Portfolio-ETF. Bei den meisten Brokern lassen sich ETF-Sparpläne inzwischen kostenlos ausführen. Dadurch macht es bei den laufenden Sparraten kaum einen Unterschied, ob man einen einzigen ETF oder mehrere ETFs parallel bespart.
Der größte Vorteil eines selbst aufgebauten Portfolios liegt für mich in der Flexibilität. Ich kann selbst entscheiden, wie hoch mein Aktien-, Anleihen- oder Geldmarktanteil sein soll und diese Aufteilung bei Bedarf langsam an veränderte Marktbedingungen anpassen. Gerade der Anleihenanteil lässt sich so wesentlich flexibler an das aktuelle Zinsumfeld anpassen.
Das bedeutet ausdrücklich nicht, dass man ständig handelt oder versucht, kurzfristige Marktbewegungen vorherzusagen. Vielmehr geht es darum, sich gewisse Handlungsmöglichkeiten offen zu halten und vielleicht alle paar Wochen oder Monate einen Blick auf die eigene Vermögensaufteilung zu werfen.
Persönlich bevorzuge ich deshalb ein selbst zusammengestelltes Portfolio. Gleichzeitig halte ich es für sinnvoll, sich zumindest in einem gewissen Maß mit den Aktien- und Finanzmärkten auseinanderzusetzen. Schon ein grundlegendes Verständnis dafür, wie verschiedene Anlageklassen funktionieren, hilft dabei, bessere Anlageentscheidungen zu treffen und auch in schwierigen Marktphasen ruhiger zu bleiben.
Der entscheidende Punkt ist daher nicht, ob ein Multi-Asset-ETF grundsätzlich gut oder schlecht ist. Entscheidend ist vielmehr, ob die feste Vermögensaufteilung tatsächlich zu deinen persönlichen Zielen passt – und ob du bereit bist, diese Strategie über viele Jahre oder sogar Jahrzehnte konsequent beizubehalten.
